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DIE REVOLUTION

Volles Spektrum der Pulvermetallurgie

Durch die Einbindung von Metallpulver in unser hochfunktionales Bindersystem stehen alle Metalle der Pulvermetallurgie zur additiven Verarbeitung zur Verfügung.

8x höherer Bauteiloutput

Die Verarbeitung unseres Feedstocks auf SLS-Anlagen ermöglicht einen bisher unerreichten Bauteiloutput, was erstmals auch eine Serienfertigung ermöglicht.

Bis zu 80% geringere Bauteilkosten

Geringe Anlagen- und Betriebskosten sowie ein wesentlich höherer Bauteiloutput resultieren in bis zu 80% geringeren Bauteilkosten.

Bauteile in gewohnter Qualität

Unsere Metallbauteile haben neben einer Dichte von bis zu 99,9% auch sonst gleiche Eigenschaften wie aus anderen pulvermetallurgischen Verfahren.

Hohe Grünteilfestigkeit

Unsere hohe Grünteilfestigkeit ermöglicht eine einfache Nachbearbeitung. Drehen, Fügen, Fräsen oder Bohren sind problemlos möglich. Dies ist gerade bei schwer bearbeitbaren Legierungen ein enormer Vorteil.

Zuverlässige und verbreitete Anlagentechnik

SLS-Anlagen, Entbinderungssysteme und Sinteröfen sind zuverlässig, weitverbreitet und wartungsfreundlich. Und neben den etablierten Anbietern läuft unser Prozess natürlich auch auf SLS-Einstiegsmaschinen.

Volle Wiederverwertbarkeit des Feedstocks

Nicht verarbeiteter Feedstock ist vollständig wiederverwertbar.

40x höherer Bauteiloutput greifbar

Durch Entwicklungen in der Anlagentechnik, vor allem durch Dioden Laser, sind erhebliche Produktivitätssprünge bei SLS-Anlagen greifbar.

 

Durch die Vorteile unseres Cold Metal Fusion-Herstellungsverfahrens ist es nun erstmals möglich, auch komplexe mittlere und große Bauteilserien wirtschaftlich in der Additiven Fertigung herstellen zu können, wofür andere additive Herstellverfahren derzeit nicht in Betracht kommen. Dadurch erschließen sich Anwendern völlig neue Anwendungsgebiete und Möglichkeiten für konstruktive Lösungen. Die derzeit bestehende Lücke vom SLM zum Metallpulverspritzgießen wird geschlossen.

TECHNOLOGIE

Unser Feedstock

Unser rieselfähiger Feedstock besteht aus MIM-Metallpulver, welches in unser Bindersystem eingebunden ist.

Druckprozess

Lasersinteranlagen für Kunststoffe (SLS) verschmelzen schichtweise unseren Feedstock zu einem dichten und belastbaren Bauteil (Grünteil), das bereits die endkonturnahe Form des späteren Bauteils hat. Das Grünteil ist aufgrund seiner sehr hohen Grünteilfestigkeit bereits belastbar und kann in diesem Zustand nachbearbeitet werden (z.B. Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen, etc.).

Der Druckprozess findet knapp über Raumtemperatur statt, wobei zusätzlich die Geschwindigkeitsvorteile von SLS-Anlagen gegenüber anderen additiven Herstellungsverfahren zum Tragen kommen. Dabei läuft unser Cold Metal Fusion-Verfahren natürlich auf handelsüblichen SLS-Anlagen verschiedener Hersteller.

Entbindern

Zur Vorbereitung des Sinter-Prozesses werden die Grünteile vorentbindert, wobei das  sogenannte Braunteil entsteht.

Die Grünteile können dabei einfach in bestehende Entbinderprozesse (z.B. Metallpulverspritzgießen) eingebunden werden.

Sintern

Die Braunteile werden im Sinterofen auf Temperaturen unterhalb des Schmelzpunkts erhitzt. Hierbei verbrennt der Kunststoff und die Metallpartikel versintern zu einem dichten Voll-Metallbauteil. Dabei schwindet das Bauteil nochmals gleichmäßig in alle Richtungen.

Wie bei den Grünteilen können auch die Braunteile in bestehenden Sinteranlagen verarbeitet werden.

MATERIALIEN

Kernstück unseres Cold Metal Fusion-Fertigungsverfahrens. Unsere Feedstocks sind rieselfähig und für die Verarbeitung auf Lasersinteranlagen (SLS) sowie den anschließenden Sinterprozess konzipiert. Da unser Feedstock bereits knapp über Raumtemperatur verarbeitbar ist, steht uns die ganze Auswahl der Pulvermetallurgie mit ihren gewohnten Eigenschaften (Härte, Festigkeit, Gefüge) zur Verfügung.

Edelstahl 316L ist eine säurebeständige und austenitische Edelstahl-Legierung, welche insbesondere bei mechanischen Komponenten mit hoher Anforderung an die Korrosionsbeständigkeit eingesetzt wird. Edelstahl 316L eignet sich darüber hinaus im Betrieb bis 450° und kann sehr gut geschweißt werden.

Unsere Kobalt-Chrom-Legierung (HRC 60) ist den Stelliten zuzuordnen. Stellite zeichnen sich durch eine hohe Beständigkeit gegen Verschleiß, Korrosion und Abrasion auch bei hohen Temperaturen aus. Diese Vorteile sind wiederum Nachteilig für klassische Verfahren, da sich Stellite nur sehr schwer bearbeiten lassen. Umso wichtiger ist die endkonturnahe additive Fertigung des Bauteils. Stellite werden bevorzugt dort eingesetzt, wo die Verschleißbelastungen relativ hoch sind, wie bei Schneidwerkzeugen, Waffen und Verbrennungsmotoren oder wegen ihrer guten Biokompatibilität für medizinische Implantate.

Wolfram-Legierungen zeichnen sich durch einen sehr hohen Schmelzpunkt, eine guten chemische Beständigkeit sowie eine sehr hohe Dichte und Festigkeit aus. Einsatzgebiete finden sich dabei vor allem in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilindustrie. Wolfram-Legierungen lassen sich nur sehr schwer bearbeiten, wodurch eine endkonturnahe additive Fertigung große Vorteile hat.
Titan zählt zu den Leichtmetallen und weist eine geringe Dichte auf. Gleichzeitig punktet Titan mit einer guten Korrosions- und Temperaturbeständigkeit. Titan wird deshalb dort eingesetzt, wo eine hohe Korrosionsbeständigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht und guter Festigkeit verlangt wird. Oftmals sind dies Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt oder aufgrund der zusätzlichen Biokompatibilität bei medizinischen Anwendungen.
Kupferlegierungen zeichnen sich durch eine sehr hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit aus, welche nur noch vom wesentlich teureren Silber übertroffen wird. Gleichzeitig weisen diverse Kupferlegierungen eine hohe Härte auf. Anwendung findet Kupfer daher im Wesentlichen in der Elektrotechnik oder überall, wo eine hohe Wärmeleitfähigkeit erforderlich ist.
Eine Nickelbasis-Legierung zeichnet sich durch eine gute Kriech- und Ermüdungsfestigkeit sowie Korrosonsbeständigkeit aus. Ebenso kommen sie vor allem in Hochtemperaturanwendungen zum Einsatz.

Wolframcarbid entsteht aus der Kombination von Wolfram und Kohlenstoff und zeichnet sich durch eine sehr hohe Härte aus, was ihn insbesondere in abrasiven Anwendungen unverzichtbar macht.

Vermissen Sie ein bestimmtes Metall oder wollen Sie Ihre eigene Legierung in unserem Cold Metal Fusion-Verfahren nutzen? Überhaupt kein Problem, bitte sprechen Sie uns hierzu einfach an.

LEISTUNGEN

Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zur prozesssicheren Fertigung als Entwicklungspartner und zuverlässiger Serienlieferant. Unser Leistungsspektrum reicht dabei von der reinen Lieferung des Feedstocks, einer individuellen Entwicklung Ihrer eigenen Legierung über die Prozess- und Bauteilberatung bis zum Start der Serienfertigung.

Feedstock

Wir liefern Ihnen unseren Feedstock in verschiedenen Gebinde-Größen passend für Ihre Anforderungen.

Materialentwicklung

Wir entwickeln Legierungen für Ihre individuellen Anforderungen. Falls Sie hier Bedarf haben, sprechen Sie uns an.

Prozessberatung

Wir beraten Sie bei der Implementierung unseres Cold Metal Fusion-Verfahrens in Ihren Produktionsprozess und bei der Optimierung Ihrer Prozesse zur Herstellung von Bauteilen (Handling, Parameter, Nachbearbeitung).

Bauteilentwicklung

Wir entwickeln oder optimieren zusammen mit Ihnen Ihre Bauteile für unseren additiven Herstellungsprozess.

Bauteilfertigung

Benötigen Sie Grünteile, Braunteile oder gesinterte Metallbauteile? Wir fertigen auch Kleinserien bzw. fahren die Serienfertigung zusammen mit Ihnen ein.

Individuelle Lösung

Soll es eine individuelle Lösung zugeschnitten auf Ihr Unternehmen sein? Dann lassen Sie uns gemeinsam einen passenden Lösungsweg finden und umsetzen.

Das Vorhaben wird im Rahmen des EXIST-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.